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Sturmlauf von zehn auf eins - GZ vom 02.03.2009
GZ vom 02.03.2009 - Bericht von Björn Gabel
Sturmlauf von zehn auf eins
Biathlet Daniel Böhm vom SC Buntenbock wird im russischen Ufa Europameister in der Verfolgung
Das Harzer Wintermärchen wird immer länger. Das jüngste Kapitel schrieb gestern Daniel Böhm vom SC Buntenbock, der sich bei den Biathlon-Europameisterschaften im russischen Ufa den Titel im Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer sicherte.

Von Platz zehn im Sprint hatte der 22-Jährige das Rennen aufgenommen. Obwohl er in den vergangenen Wochen durch einen hartnäckigen Infekt im Training zurückgeworfen worden war, zeigte er sich gestern in bestechender Laufform. Bereits beim zweiten Liegendschießen hatte der Oberharzer den Rückstand von knapp einer Minute wettgemacht und fand sich in der Spitzengruppe wieder.
Zwei Fehler beim zweiten Liegendschießen (Böhm: „Da habe ich vielleicht etwas zu viel riskiert.") ließen ihn zunächst zurückfallen, im Schlepptau des Norwegers Rune Brattsveen fand er aber wieder den Anschluss. Die Entscheidung fiel beim letzten Stehendschießen, das zehn Athleten fast zeitgleich absolvierten. Böhm behielt die Nerven, blieb ohne Fehler und war auf der letzten 2,5-Kilometern auch vom Ukrainer Sergej Sednev nicht mehr zu halten.
„Das war noch einmal ein sehr versöhnliches Ergebnis nach der ganzen Krankheitsmisere", sagte Böhm. „Beim Einlaufen habe ich gemerkt, dass mein Einlauf-Ski wahnsinnig gut ging und habe mich 20 Minuten vor dem Start nochmal neu entschieden und den Technikern damit fast die Geduld geraubt. Aber es hat sich, ausgezahlt, und ich hatte einen perfekten Ski." In der letzten Runde habe er dann alles auf eine Karte gesetzt. „Ich bin ohne zu taktieren von vornweg Vollgas gelaufen und habe gehofft, dass ich damit durchkomme. Das hat zum Glück geklappt und jetzt bin ich natürlich happy."
Das traf auch auf Böhms ExTrainer Frank Spengler zu, der von Bundestrainer Frank Ullrich über den Triumph unterrichtet wurde: „Wahnsinn, mir fehlen die Worte. Es ist natürlich auch viel Erleichterung dabei nach all den Krankheiten, die Daniel hatte."
Schon beim Sprint am Samstag hatte sich Böhm in starker Laufform gefühlt. „Leider hatten wir uns im Ski vergriffen und waren daher bergab chancenlos", berichtete er. „Die Skiwahl war aber zum größten Teil unser eigener Fehler und nicht nur auf die Techniker zu schieben." Der Schnee in Ufa sei komplett anders als in Westeuropa, da müsse ein anderer Schliff gewählt werden.
Dass die Deutschen dazugelernt hatten, zeigte Böhm gestern eindrucksvoll. Morgen ist Ruhetag in Ufa, es folgen noch das Einzelrennen (Dienstag) und die Staffel (Mittwoch). Die Entscheidungen kann er nun in Ruhe angehen.



Daniel Böhm behielt beim letzten Stehendschießen die Nerven, traf fünfmal ins Schwarze und lief der Konkurrenz auf der Schlussrunde davon. Foto: Gietemann


Die Ergebnisse im Überblick:
Verfolgung, 12,5 Kilometer: 1. Daniel Böhm (SC Buntenbock) 37:47,7 Minuten/3 Schießfehler, 2. Sergej Sednev (Ukraine) 37:55,2/0, 3. Rune Brattsveen (Norwegen) 37:58,9/6
Sprint, 10 km: 1. Rune Brattsveen 26:11,9/2, 2. Evgeny Ustyugov 26:23,1/1, 3. Anton Shipulin (beide Russland) 26:30,5/1, 10. Daniel Böhm 27:03,8/2

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