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Klassischer Fehlstart für Peiffer - GZ vom 04.12.2009
GZ - vom 04.12.2009 von Björn Gabel
Klassischer Fehlstart für Peiffer

Clausthal-Zellerfelder landet zum Auftakt des Biathlon-Weltcups nur auf Rang 65 - Norweger Svendsen siegt

ÖSTERSUND. Es bleibt dabei: Arnd Peiffer vom WSV Clausthal-Zellerfeld ist kein Mann für das erste Rennen. Zum Saisonauftakt des Biathlon-Weltcups musste er sich gestern mit Rang 65 begnügen.
Den Sieg beim Einzelrennen über 20 Kilometer im schwedischen Östersund sicherte sich der Norweger Emil Hegle Svendsen. Auf den Plätzen landeten der US-Amerikaner Tim Burke und der Österreicher Christoph Sumann. Bester Deutscher bei guten äußeren Bedingungen war Michael Greis (Nesselwang) auf Rang neun.
Er lieferte neben Alexander Wolf (Oberhof) als einziger Deutscher einen passablen Wettkampf am Schießstand ab. „Das war okay von den beiden. Aber die anderen haben sich alle einen Klops geleistet. Da war die Aufregung spürbar", sagte Bundestrainer Frank Ullrich. „Es war der erste Wettkampf, den darf man nicht über-, aber auch nicht unterbewerten." Die deutschen Skijäger befanden sich in guter Gesellschaft, denn auch Superstar Ole Einar Björndalen aus Norwegen zielte fünfmal daneben.
Peiffer, der schon in den vergangenen beiden Jahren das Auftaktrennen verpatzt hatte, leistete sich vier Fehler, zwei davon beim letzten Stehendanschlag, und verpasste so erste Weltcup-Punkte. Aber auch läuferisch zeigte sich der 22-Jährige noch nicht in der Verfassung des Vorjahres und musste unter anderem seine Mannschaftskameraden Michael Rösch (Altenberg), Christoph Stephan (Oberhof) und Andreas Birnbacher (Schleching) ziehen lassen, die einen Schießfehler mehr auf dem Konto hatten.
„Das erste Rennen geht wohl obligatorisch in die Hose, obwohl das natürlich nicht mein Ziel war", sagte Peiffer. Eigentlich habe er sich gut gefühlt, auf der Strecke über alle fünf Runden aber beständig verloren. „Und bei den zwei Fehlern hintendrauf wirst du gnadenlos durchgereicht und siehst keine Sonne." Grund zur Panik bestehe nicht: „Ich muss das abhaken und an Samstag denken." Dann steht das erste Sprintrennen auf dem Programm.




Noch kein Zielwasser getrunken: Arnd Peiffer leistete sich gestern in Östersund vier Schießfehler. Foto: Weitz

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